Früherkennung und Schutzwege
Wissenschaftlich fundierte Methoden, regelmäßige Screening-Programme und ein gesunder Lebensstil helfen, Prostata-Probleme vorzubeugen und zu managen.
WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen auf dieser Seite dienen nur der allgemeinen Aufklärung. Bei Problemen beim Wasserlassen, Schmerzen oder erhöhten PSA-Werten unbedingt einen Urologen oder Onkologen aufsuchen. Die Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs darf nur unter fachärztlicher Aufsicht erfolgen.
Die Prostata ist eine walnussgroße Drüse im männlichen Fortpflanzungssystem. Gutartige Vergrößerung (BPH), Entzündung (Prostatitis) und Krebs sind die häufigsten Probleme.
Bei über 50-jährigen Männern tritt BPH in ca. 50 % der Fälle auf; Prostatakrebs ist der zweithäufigste Krebs bei Männern (Quelle: WHO, ACS).
Früherkennung rettet Leben.
Ab 50 Jahren jährlicher PSA-Test und urologische Untersuchung. Bei familiärer Belastung bereits ab 40.
Frühe Stadien haben hohe Heilungschancen.
Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Kann das Risiko senken.
Tomaten (Lycopin), Brokkoli, grüner Tee, Fisch. Rotes Fleisch und Milchprodukte reduzieren.
Antioxidative Wirkung.
Tipp: Gekochte Tomaten sind wirksamer.
Senkt das Risiko deutlich.
Gehen, Laufen oder Krafttraining. Verhindert Übergewicht, reguliert Hormone.
Reduziert das Risiko aggressiver Krebsformen.
Tipp: Beckenbodenübungen ergänzen.
Senkt das Risiko aggressiver Krebsformen.
Hoher Taillenumfang erhöht das Prostatakrebsrisiko. Durch ausgewogene Ernährung und Bewegung schützen.
Bereits 5–10 % Gewichtsverlust hilft.
Tipp: BMI unter 25 halten.
Erhöht Risiko und Sterblichkeit.
Rauchen erhöht das Sterberisiko bei Prostatakrebs. Aufhören bringt großen Nutzen.
Verbessert den Therapieerfolg.
Tipp: Holen Sie sich Unterstützung.
Übermäßiger Konsum ist schädlich.
Hoher Alkoholkonsum kann das Prostatakrebsrisiko erhöhen. Reduzieren oder verzichten wird empfohlen.
Auch gut für Leber und Allgemeingesundheit.
Tipp: Alkoholfreie Tage einlegen.
Reduziert Inkontinenz und Symptome.
Anspannen und Loslassen der Beckenmuskulatur. Hilfreich bei BPH und nach Operationen.
3 Sätze à 10 Wiederholungen täglich.
Tipp: Lassen Sie es sich von einem Physiotherapeuten zeigen.
Kann Prostata-Entzündungen beeinflussen.
Chronischer Stress verschlechtert Prostatitis-Symptome. Meditation oder Hobbys helfen.
Auch für die allgemeine Gesundheit nützlich.
Tipp: Atemübungen ausprobieren.
Kann das Risiko senken.
Regelmäßige Ejakulation kann das Prostatakrebsrisiko senken (einige Studien).
Natürlich und gesund.
Tipp: Offen mit dem Partner sprechen.
Kann BPH-Symptome lindern.
Sägepalme (Saw Palmetto), Kürbiskernöl (nur mit Arzt). Wirkung kann begrenzt sein.
Auf Wechselwirkungen achten.
Tipp: Seriöse Marken wählen.
Bei hohem Risiko früh handeln.
Bei Prostatakrebs in der Familie genetische Tests und früheres Screening empfohlen.
Risiko steigt 2–3-fach.
Tipp: Familien-Stammbaum erstellen.
Rettet Leben.
Bei Symptomen oder erhöhtem PSA sofort zum Facharzt. Frühe Stadien haben sehr hohe Heilungsraten.
Keine Scheu.
Tipp: Zweitmeinung einholen.